Tonspur Nr. 4 – Sina
Shownotes
Sina blickt gelassen zurück und nach vorne – und ist dabei ist grundehrlich. Für sie als Frau sei der Weg ins Showbusiness bisweilen steinig gewesen. Ihre Anfänge im Musikgeschäft hat sie noch in lebhafter Erinnerung. Etwa, wie sie von einem Magier zersägt wurde oder man ihr 100 Franken bot, damit sie aufhört zu singen. Offen erzählt sie auch, wie sie den Bergsturz in Blatten und die Tragödie von Crans Montana als Walliserin erlebt hat. Ihr sechzigster Geburtstag kümmert sie wenig, auch wenn sie überzeugt ist: «Künstlerinnen werden nicht pensioniert, sie werden einfach nicht mehr angerufen.»
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:00: Also so nimmt es jetzt schon ein wenig auf.
00:00:03: Ich muss ja noch schauen, dass ich noch die Zeugweisse frage, weil ich könnte dich schon irgendwie siebenzehnmal interviewt.
00:00:09: Du
00:00:09: kennst mich eigentlich besser als ich mich?
00:00:11: Als der Merkei!
00:00:13: Ohne den Namen darf ich nicht sagen.
00:00:14: Nein, darf man nicht sagen...
00:00:15: Darf man etwas ausschneiden?
00:00:17: Aber es ist einfach, dass die Leute noch nicht zu ansprechen.
00:00:20: Das letzte
00:00:20: Mal, wo wir uns gesehen haben ... Ich glaube, du warst im Dreiundzwanzig.
00:00:23: Bei Happy Day hast du mir irgendwie über jemanden gesagt, er sei keine Ratte.
00:00:27: Und dann habe ich gemeint was sagt ihr über den?
00:00:29: Keine
00:00:30: Ratte!
00:00:30: Ja, das war super lustig.
00:00:31: Ich kann mich so gut erinnern.
00:00:33: Der ist kein Ratte und ich
00:00:35: hatte
00:00:36: in zwei Invisien gesehen und du hattest zwei Raten gesehen.
00:00:39: Ja genau.
00:00:39: Hast du dir den Kopf heran?
00:00:43: Ist die Lautstärke gut für dich?
00:00:45: So...
00:00:46: Was machst du?
00:00:47: Du musst nicht da leisig machen, du musst hier.
00:00:49: Ich habe den falschen Knoten erfolgt.
00:00:51: Meine Lieblingsfarbe habe ich jetzt geschoben.
00:00:53: Gut!
00:00:53: Jetzt ist es gut.
00:00:54: Kommst
00:00:54: du einfach etwas näher her?
00:00:56: Ja, es geht
00:00:57: sehr gut.
00:00:58: Ich möchte ganz deutlich und dich auch noch einmal hören.
00:01:01: Ist gut so für dich.
00:01:02: Aber davon ...
00:01:03: Wir haben schon gestartet, habe ich das Gefühl.
00:01:09: Tonspur der Podcast der Zeitlupe mit Rabbi Koller.
00:01:15: Mein Gast ist heute Zina, die uns seit mehr als dreißig Jahren Geschichte auf Alice Deutsch erzählt.
00:01:21: Verpackt in wunderschöne Melodie gesungen mit einer unverwechselbaren Stimme.
00:01:26: Herzlich willkommen Zina!
00:01:27: Danke für die Einladung!
00:01:29: Wir sind hier im kleinen Tornstudio in ... Nicht im Meisterschwand, in Fahrwangen.
00:01:36: Das ist ein grosser Unterschied im Meesterschwander, wo man die Menschen auch Geld hat.
00:01:40: Die, die am See sind und am Halldüllersee?
00:01:42: Und
00:01:42: Dizje ist hier, was einen ganz hohen Stehersatz hat.
00:01:46: Einen von den Hexen im Morgau.
00:01:47: Und da sind die, die sich kein Haus am See leisten
00:01:50: können.
00:01:51: Wir kommen trainieren!
00:01:53: Ja du bist so eine Armee... Du hast ein Jubiläum gefeiert vor zwei Jahren.
00:01:57: Ich bin zu spot und mir leid, aber ich habe diesen Podcast erst Anfang dieses Jahres.
00:02:02: Du bist gefeiert worden, hast ein Buch über dich rausgegeben.
00:02:06: Hast du viele Intro gegeben?
00:02:08: Du hattest Fragen über das Alter und so wie hast du die Zeit erlebt?
00:02:13: Intensiv!
00:02:15: Nach den dreißig Jahren überlässt du schon, was ist genau passiert?
00:02:19: rückblickend, was war schwierig, was hat sich als verändert?
00:02:24: und wie sehe ich meine Zukunft?
00:02:26: Also es sind einige Fragen durch dieses Büch aufkommen, was ... Wirklich sehr stark damit angesetzt.
00:02:34: Und dann war es natürlich einfach ein Gescheit, so ein Buch zu haben...
00:02:38: Sehr schönes Buch übrigens!
00:02:39: ...mit viel Fotos.
00:02:41: Also die, die ich gerne lasse und die Bilder schauen können.
00:02:44: Und mit ganz vielen Musikerninnen, Freunden, die etwas geschrieben haben über ihre Beziehungen oder ihre Begegnung und vor allem über die Riesengeschichten und Songs.
00:02:55: Das Buch heisst, sich treu werden.
00:02:58: Ich sagte jetzt spontan, dass man sich treue bleiben müsste.
00:03:03: Aber es ist schon bewusst so gewählter Titel?
00:03:05: Ich finde das die perfekte Überschrift dieses Buches, weil für mich ist es klar, dass Schicht nie ganz treu ist.
00:03:15: Also Schicht-treu-Werden, der Prozessor geht ein Leben lang!
00:03:19: Und das finde ich auch noch schön, weil wenn du irgendwann mal an einen Punkt nachkommst, wo du findest es ist eigentlich alles so parkiert und es ist an diesem Ort, den ich ja wollen sein.
00:03:28: Es ist wie kein Wachstum und keine Veränderbarkeit mehr möglich und mir gefällt dass bis zum letzten Tag immer noch etwas möglich ist.
00:03:36: Aber in dem Jahr fourhundinzig, als der Sohn von Pfarrer heit wurde, hast du schon das Gefühl, jetzt bin ich an dem Ort, wo ich eigentlich möchte sein oder möchte arbeiten?
00:03:45: Ob's dann fertig ist oder nicht eine andere Frage.
00:03:47: Vorher hast du schon mal zehn Jahre ziemlich gearbeitet, ohne grosse Aufmerksamkeit vom grossen Publikum.
00:03:55: Aber irgendwie stell ich mich das sofort immer zwischen verzweifeln und hoffen.
00:04:01: Magst du dich an diese Zeit gut erinnern?
00:04:04: Du bist natürlich mit Mitte zwanzig in deiner absoluten Kraft, also körperlich.
00:04:10: Du hast deine Träume, du willst das erreichen und wir können sie in diesem Ort sein, wo ich alles nach hinten angestellt habe.
00:04:19: Also ich habe es geschafft und verschiedene Chips.
00:04:22: Ich kann mir irgendwie latsersagen von einem Zöberer ... verschiedene Sachen gemacht, Telefon abgenommen während der
00:04:32: Karoke.
00:04:35: Genau in der Schweiz bekannt gemacht und einfach alleine in allen diesen Nachtklubs gesungen weil es niemand anders hätte dürfen.
00:04:41: Statt
00:04:42: das Lüge singen hast du gesungen?
00:04:43: Hast du Training oder?
00:04:46: Natürlich und ich habe sie ja missuppräsentiert.
00:04:48: aber nachher ist einfach niemand mehr gekommen und so habe ich ganz viel Songs gelehrt in dieser Zeit und so weiter.
00:04:53: also es hat einfach so.
00:04:54: Neben dem, was ich im Blick hatte und mein Ziel hatte, hat es einfach viel Arbeit gebraucht.
00:05:01: Erstens für das Überleben, aber natürlich auch weil ... Ich habe mir zehn Jahre gegeben.
00:05:07: Und bevor das erste Album kam, war ich wirklich um Markus Kühne, der meine Produzentin war bei den ersten drei Albenen.
00:05:17: Nachher gehe ich zurück auf die Bank, wenn das hier nicht funktioniert.
00:05:20: Ich habe alles gemacht was man kann.
00:05:22: vielleicht ist es einfach nicht meine Zeit oder ich bin zu wenig.
00:05:25: gut Weisst du, da kommen ja ganz viele Fragen hoch.
00:05:28: Aber es sind gute Erinnerungen an die ersten zehn Jahre?
00:05:31: Total!
00:05:31: Nicht frischt oder so... Die ist schon
00:05:33: drin!
00:05:34: Wenn dir irgendjemand umziehen muss in einem Keller und dann kommt die ganze Zeit wieder ein Kellner vorbei, was sagt ob du am Abend bis vorhin bist oder wenn der Epper hundert Stutze...
00:05:42: Aber ehrlich
00:05:43: gesagt sie noch... ...dass fünf erst singen.
00:05:44: Ja genau.
00:05:44: Das sind schon schwierige Momente.
00:05:46: Aber ehrlich zu sagen, diese Backstage-Räume sehen auch später nicht viel besser aus.
00:05:50: Oder wenn etwas grösser geworden wird, sie sehen einfach immer verschissen aus Auch im Hallestadion?
00:05:57: Es ist wirklich nicht doldermässig.
00:06:01: Aber ich habe mal eine Erfahrung gemacht, dass ein schönes Geschichte erlebt wird, das wir gespielt haben in Dacmar-Sellen.
00:06:10: In der Halle und da kam Jens Dein Securitas mit Hunden.
00:06:15: Und ich hatte meinen Manager Benny, die seit dreißig Jahren mit mir unterwegs war.
00:06:19: Bin ich der Andere?
00:06:20: Ja!
00:06:20: Genau.
00:06:21: Das habe ich noch gesagt zu Benny Ist hier echt noch irgendein Bundesrat, der etwas sagt?
00:06:26: Vielleicht kommt noch eine Überraschung.
00:06:28: Kulio Iglesias oder sonst irgendjemanden, die da noch öfters treten.
00:06:32: Und unsere Kuritas mit diesen Hunden haben sie für mich bestellt und ...
00:06:39: Wieso?
00:06:39: Ja,
00:06:40: ich weiss auch nicht.
00:06:41: Vielleicht hatten wir schon Angst, dass der schwarze Block vorbei kommen würde.
00:06:46: Keine Ahnung!
00:06:46: Es war so absurd für mich.
00:06:50: Ich habe ihn in den Heim geschickt mich nicht beschützen, das ist alles gut.
00:06:56: Und dahinter habe ich noch Wasser gegeben und am Schluss habe noch das Kettering verteilt an alle die vor der Bord sind gestanden.
00:07:02: Das war für mich eine extrem absurde Situation hier.
00:07:07: Wir erleben einiges hinter den Kulissen.
00:07:09: Wenn man nicht gerade so berühmt ist wie die Rolling Stones, von denen sie sagen können, ich hätte gerne Garderobe jedes Mal in Pink ausgelegt oder ... Oder Zvezio
00:07:16: auf der Bühne?
00:07:19: Ja, weisst du, im Alter.
00:07:20: Aber!
00:07:20: Ich meine, Mick ist froh, wenn er mal schnell kam abgetreten.
00:07:25: Du hast das Jahr eine runde Geburtstag.
00:07:27: Magst du darüber reden nachher noch?
00:07:28: Ich kann jetzt schon darüber reden.
00:07:30: Nein,
00:07:30: ich glaube, wir müssen mal etwas rauslassen.
00:07:32: Der erste Titel, an dem du dir gewünscht hast Das ist von Abba.
00:07:37: Ich glaube, ich habe irgendwo gelesen, dass es dein erstes LB war?
00:07:40: Und die habe ich mir schwer verdient!
00:07:43: Ich habe Kinder-Baby-Sitting und Autos gewaschen.
00:07:47: Ich bin mit den Kindern vom Quartier umeinander.
00:07:49: Ich habe alles gemacht, um diese elf Franken zu haben.
00:07:52: Nein, sie waren fast nicht mehr mehr
00:07:53: gewesen.
00:07:54: Vielleicht sind sie am Jachzehn-Fünfzig oder so?
00:07:57: Vielleicht hatte es noch einen Spezialrobot.
00:07:59: Ich war auf Seiders.
00:08:01: Ich lebte in Salgesch.
00:08:02: in das Blassett und dann haben wir die gekauft.
00:08:06: Ich war heim und hatte so eine Stolz, die aufgelegt hat es in Wule-Wu.
00:08:12: Wule wu.
00:08:12: hat er dann so getan?
00:08:13: Wule!
00:08:14: Wule...
00:08:16: Wule.... Schon ein Kritz gehabt?
00:08:18: Ein Kritze, aber nicht von mir.
00:08:20: Klar ich kann sie ja euch behandeln wenn du Königin in die Elbe bist Und ich habe meinen Grossmütter gesagt, dass wir
00:08:35: etwas
00:09:05: machen müssen.
00:09:24: Ich kann so lange arbeiten und abends in meine Helden zurückbringen und haben eine neue
00:10:46: gekriegt.".
00:11:06: Weil ich so fähig bin von oben.
00:12:02: Nein, weil
00:12:49: du auch schon bei Musicals mitgespielt hast?
00:12:56: Das stimmt ganz, ganz viel mehr.
00:13:11: Jesus
00:13:11: Christ Superstar und Sachen.
00:13:14: Ja genau.
00:13:14: Ganz wichtig im Moment.
00:13:16: Ist das keine Option für dich beim Musicals mitspielen?
00:13:21: Nein!
00:13:22: Das gehört in anderer Zeit.
00:13:23: Aber ich habe wahnsinnig viel gelernt.
00:13:26: Du bist ja... Ob du es willst oder nicht, die Botschafterin vom Kanton Wallis und der Wallis.
00:13:31: Danke
00:13:31: dass du nicht gerade bei Ynders sagst weil es gibt ja tatsächlich noch Leute die das verwechseln.
00:13:34: Nicht wahr?
00:13:36: Also du bist mehr Botschaftere für Wallis als ein paar Schiefe über das Land beispielsweise.
00:13:41: Das hast du sicher auch mit dem Dialekt zu tun oder so.
00:13:45: Und der Kanton Wallis macht immer wieder Schlagzeilen, manchmal negativ in diesem Jahr ganz böse mit Montana aber auch mit einem Bergsturz von Platten.
00:13:56: Was macht das mit dir?
00:13:57: Hast du das Gefühl ... Bei Graham Montana haben wir gesagt ja typisch die schaut nicht recht und so fühlst du dich da ein bisschen mit gemeint.
00:14:06: Absolut, das nehme ich persönlich.
00:14:08: Also jetzt geht vor allem die Geschichte in Montana, wo sich den jensten Stimmen meldet und was finden sie?
00:14:14: Das würde in diesem oder im anderen Kanton absolut nicht passieren!
00:14:19: Und was ist dann im Nachhinein der Kirche?
00:14:21: Was für Kelle oder spezielle ... Etablismat, die ganz viele Sachen stattfindet.
00:14:29: Man muss nachher kurzfristig zum Sommer rüsten, weil man hoffentlich etwas machen muss, bevor es dann wirklich die Vierpolizei kommt.
00:14:38: Natürlich sind die Walliser gut im Schich irgendwie in die Hand gehen und ein bisschen mithelfen.
00:14:45: Das ist schön, das gefällt mir.
00:14:48: Klar, das passiert in der ganzen Schweiz.
00:14:50: Kramotana kann überall sein?
00:14:52: Wenn es ganz blöd ist,
00:14:53: muss es gehen!
00:14:54: Du fühlst dich mit gemeint.
00:14:55: also du bist immer noch obwohl du schon seit ich weiss nicht wie lange im Kanton Aargau wohnst, bist im Herzen ganz tief drin eine Wallesserei.
00:15:02: Also wenn etwas zu anruf passiert dann interessiere ich das weniger.
00:15:06: Interessiert mich schon euch weil ich bin doch jetzt über zwanzig Jahre in diesem Kanton was mich sehr wirklich nett hat Adoptiert.
00:15:15: Ich habe mich gut assimiliert jetzt und das ist wichtig für mich, auch die Familie von meinem Mann natürlich.
00:15:22: Aber Zwallis, das ist in meinem Herzen meine Heimat.
00:15:26: Und wenn Platte passieren, wo ich Burger bin ...
00:15:30: Also Burger ist nicht gleich Bürgerin?
00:15:35: Burger ist noch eines mehr Ortsbürger oder?
00:15:37: Richtig!
00:15:38: Genau.
00:15:39: Dann betrifft mich das sehr... Natürlich, weil das letzte Tal der Ort ist mit Papa aus dem letzten Tal.
00:15:45: Wir haben alle Kinderferien im letzten Tal verbringt, wir sind einmal an das Meer und dann haben wir immer nur noch wieder ihre Leidschwelle.
00:15:52: Das ist für mich Heimat.
00:15:54: Immer noch das Grossmütter Schuess, was noch steigt in Wieler.
00:15:58: Und die Menschen zum Teil, die ich kenne, denen es passiert ist, dass einfach die Hüße hier ist, ihre Heimat weg ist, betrifft mich das sehr.
00:16:08: Es ist noch der Zürcher, dass das an meinem Geburtstag am twenty- achtsten Mai vor einem Jahr passiert.
00:16:15: Das hat irgendwie doppelt etwas mit mir gemacht und ich habe dann nachher mit dem Radio Rotto und mit Ganal Toa zusammen Benefitsveranstaltungen organisiert, die wir eine halbe Million Franken haben können sammeln.
00:16:28: Also es war wirklich ein Bedürfnis hier davor zu helfen.
00:16:31: Mit Ganald Toa?
00:16:32: Mit den Wälschen zusammen, die ja dich eigentlich nicht so ...
00:16:36: Es ist eigentlich Kanal drei, aber wie eine Partnerschaft hat mit Kanal zwei.
00:16:42: Das
00:16:42: ist
00:16:42: schon ein Oberwallis!
00:16:43: Das ist ein Unterschied.
00:16:45: Dort ist der Röstiger aber auch relativ klar, oder?
00:16:47: Also
00:16:48: es ist einfach extrem tief!
00:16:49: Wenn du auf Martini das Konzert gehst, ist nicht die Notgedrungen ausverkauft.
00:16:54: Außer alle Fubriken kommen da.
00:16:56: Du musst deine Familie jetzt mal relativ gut akquirieren.
00:17:00: Sag mal wenn du heimgehst, reklamierst es dann manchmal.
00:17:04: Wenn sie Radio gehört haben und so Interview wie jetzt ... Du rätst also nicht mehr richtig, Walissa Deutsch.
00:17:10: Meine Familie ist ja wenigstens ehrlich mit mir.
00:17:12: Von der Andere gehört das ja selten.
00:17:14: Wir diskutieren uns untereinander, weil es wurde, dass jetzt da nichts Stumme hat bei der Fröbelwald.
00:17:19: Aber meine Schwestern haben zwischendurch schon ganz eine klare Haltung und sagen, dass er dem sage, wir sind jetzt hundertprozentig nicht so.
00:17:25: Und wenn du hierhin gehst, redest du gerade wieder anders?
00:17:28: Das passiert einfach schnell!
00:17:30: Ich nehme mein Telefon ab, wenn meine Schwester alleitet ... Einfach noch einmal ein Stoff von Mewallisern.
00:17:38: Jetzt lassen wir den nächsten Titel an und der ist von Sheryl Crowe eine, die du auch als einer deiner Lieblingssängerin bezeichnest.
00:17:47: Mich hatte das umgekommen, dieses erste Album, Tuesday Music.
00:17:50: Das war der Masse eingegangen, es war etwas Neues.
00:17:54: Die hatte etwas Rockiges, keine sensationelle Stimme und einfach wahnsinnig gute Songs.
00:17:59: In Sachen Männer hat sie aber mehr zu erzählen als du?
00:18:04: Ja, sie war ja mit dem Velofahrer.
00:18:06: Mit dem Wetter in den
00:18:07: Krebs und dem Lance Armstrong zusammengekommen.
00:18:09: Dann war sie mit dem Eric Clapton einmal zusammen.
00:18:12: Du bist da durch ein Gradliniger...
00:18:14: Nein, der Clapton und ich wären noch nie begegnet.
00:18:16: Wer weiss was sonst wie passiert?
00:18:18: Der
00:18:18: Armstrong ist weniger meinen Typ!
00:18:20: Und ich glaube, ich bin schon ziemlich stark lehrt gewesen in dieser Zeit.
00:18:23: Sheryl Crowe und wir lassen aus dem Album Tuesday Night Music Club.
00:19:04: Das ist
00:20:31: Don Spur, den Podcast der Zeitlupe.
00:23:14: Ich bin der Rubi Kohl und meine Gastin ist eine Frau, die schon einige Preise gewonnen hat – Gold- und Platinalben, zweimal Privalo.
00:23:22: Die grösste Ehrung war sicher im Jahr zweiundneinzehnte Outstanding Achievement Award, das Swiss Music Awards bei denen ich gespannt sein kann, was du dazu hast.
00:23:36: Faszinierende Geschichten, aktuelle Ratgeber und kulturelle Highlights.
00:23:41: Das ist die Zeitlupe – das Magazin für die besten Jahre!
00:23:45: Jetzt kostenlose Probenummer bestellen auf zeitlupe.ch.
00:23:53: Da bin ich
00:24:10: schlecht im Zeichen, warum ich es verdient habe.
00:24:13: Aber von vorn an uns gab man mir den Preis sicher, weil ich einen konstanten Bestandteil der Schweizer Musik und Mundarzt-Szene bis in die Dreißigjahre war.
00:24:26: Ich habe vorhin gesagt, dass sie einer der wichtigsten Preise war.
00:24:30: Eigentlich ist meine Wichtigste erst zwei Jahre später gekommen.
00:24:35: euch wieder ein Swiss Music Award als Best Female Act.
00:24:40: Für dich persönlich war das wichtiger?
00:24:42: Man hat auch das Gefühl, Outstanding... Ein
00:24:45: Stand gut!
00:24:46: Aber es hat auf der anderen Seite etwas mit AHA-Positiv und langsam um die Ecke zu tun.
00:24:54: Und ich habe einfach Freie gehabt.
00:24:56: Ich bin mit meinem aktuellen Album einen Preis gewonnen.
00:25:00: Jetzt hast du fünf Titel ausgesucht für diesen Podcast.
00:25:03: Musik, die dir etwas sagt und du auch etwas erzählen kannst.
00:25:07: Ich habe drei Ausschnitte.
00:25:09: Ich möchte wissen, was du dazu sagst.
00:25:11: Das sind drei Ausschneiden, die dich in deine Vergangenheit zurückversetzen.
00:25:14: Nummer eins!
00:25:28: Du
00:25:30: grinst schon?
00:25:30: Ja, das ist gut.
00:25:31: Weisst du wie es ist, wenn du so alte Songs kehresst?
00:25:34: Dann bist du gerade wieder in der Zeit rein.
00:25:36: Ich hatte mein erstes Management auf den Ersang in irgendwelchen Dancings und war unterwegs mit Covers.
00:25:47: Und du hattest die selbe Gesangslehrung wie Michael von der Heide, da weiss ich es, weil er hat mir gesagt, dass sie zu früh kam und hörte, wie du singst bei Christina Schakar.
00:25:58: What a feeling!
00:25:59: Absolut, danke für das Kommentiert.
00:26:03: Das Nummer zwei klingt so... Streichmusik alter?
00:26:15: Okay, ja natürlich.
00:26:17: Ist das so weit weg, dass es gerade nicht mehr so präsent war?
00:26:20: Nein ich habe jetzt gerade überlegt ob die Oberwolle in der Spille zu sein, denn mit ihnen habe ich mal ein Projekt gehabt.
00:26:25: Das ist aber sehr lang zurück und hier ist halt Heimatklänge eu aktuell gewesen, mit dem Film von Stefan Schwickert wo Derika Stucki und ich entteilt waren, ist vor allem auch der Nold i Alder entteil gewesen
00:26:41: Genau, und du hast immer wieder musikalische Sachen ausprobiert.
00:26:44: Etwas von faszinierendsten habe ich gefunden in Le Miserdevois-Bühlgaard.
00:26:47: Die Frauen, die ich im Rühnerhaut hatte, wenn ich sie gehöre ... Das war auch eine spezielle Erfahrung.
00:26:54: Auch in dieser Zeit, oder?
00:26:56: Siebenundinzig, glaube ich.
00:26:57: Oder achteninzig.
00:26:58: Eine super Erfahrung!
00:27:00: Weil im Rahmen einer Image-Kampagne von der A-Firma – ich glaube das war schon anbewegt damals noch – haben verschiedene Künstler dafür wählen dürfen, mit welchem das Gigare würde zusammenarbeiten und ich habe natürlich gross gedeicht.
00:27:15: Mir ging es genau gleich wie ihr, nämlich sehr beriert mit ihrem einmaligen Klang.
00:27:19: Und dann habe ich gesagt Liebst du, weil ich mit dem vulgarischen Stimmen etwas mache?
00:27:23: Dann hat sie das tatsächlich eingefädelt.
00:27:25: Ich flog auf Sofia und nahm den Song zusammen.
00:27:29: Der dritte Ausschnitt führt dich ganz, ganz weit zurück an die Anfänge deiner Karriere.
00:27:40: Ist das meine Version?
00:27:41: Nein, so
00:27:41: gut.
00:27:42: Die habe ich nicht!
00:27:44: Hast du selber gespielt?
00:27:45: Ja.
00:27:46: There is a house.
00:27:48: Animals.
00:27:51: Genau, als siebenzehnjährige hast du nünztens drei Dachz... noch als Ursula Bellwald, den Walliser Schlagerfestival gewonnen.
00:28:01: Verzähl mal wie das war für dich?
00:28:04: Der Anfang von allem.
00:28:06: zuerst auf einer Bühne alleine mit meiner Gitarre.
00:28:09: vor ganz vielen Leuten hat man natürlich einfach ... Es waren aber zwölf Künstlerinnen und Künstlern.
00:28:15: Ah, ich meine zwölfe im Publikum?
00:28:17: Nein, es waren schon mehr.
00:28:18: Es war die grösste Halle, in der du das mal im Wallis hattest.
00:28:22: Das hatte einen sehr guten Ruf an Michel Vila, den das Schlagerfestival ins Leben gerieft hat, mit Schlagern nur z.T.
00:28:29: hatten zu tun, wenn man euch an meinem Sohn kehrt.
00:28:33: Er hat das wirklich bekannt gemacht und mir meine erste Bühne gegeben.
00:28:38: Und dort hast du mit House of the Rising Sun quasi den Startschuss gesetzt für eine grosse Karriere.
00:28:45: Kann man so ja nicht sagen, weil es ist nachher lang nicht so viel gelaufen.
00:28:48: Aber das ist schon nicht Schlager!
00:28:50: Du wirst gar nie einen solchen Schlager wollen?
00:28:53: Das war sicher nicht ein Schlager, aber ich hatte auch noch ein Management, der vor allem im Schlagerbereich uns gekannt hat, mit der Maya Brunner und mit Carla Brunder zusammengearbeitet hat.
00:29:03: Meine erste Produktion war ein Schlagerproduktion.
00:29:07: Ein Herz steht in Flammen?
00:29:08: Mein Herz.
00:29:09: Am mein Herz steht flammen!
00:29:11: Ja, das ist es aber auch nicht.
00:29:13: Und dann hast du... Warum...?
00:29:15: Was hat dir an diesem Genre nicht
00:29:17: angepasst?
00:29:18: Das war einfach nicht ich.
00:29:19: Man hat hier die Texte geschrieben für mich.
00:29:21: Es kam schlagermässig her, obwohl ich früher sehr gerne Heintje gelassen habe und Marianne Rosenberg und alle diese.
00:29:31: Aber ich habe einfach gemerkt ... Ich muss meine Texte selber schreiben und mein Sound ist Rock, Pop.
00:29:38: Nur schnell klagen wir, ich habe gemerkt... Das ist eine spezielle Färbung von Walliser Direkt, das sage ich nicht all.
00:29:45: Der Konstantin, also das hat man konstantin den Schauspieler...
00:29:49: Wir sagen Konstantine.
00:29:51: Wie heisst der David?
00:29:52: Der
00:29:52: David
00:29:52: Konstantiner sagt das auch, ich hatte gemerkt.
00:29:55: Woher kommt das?
00:29:57: Das kann ich dir sehr genau beantworten, weil meine Mütter von Salge ist.
00:30:02: Ich
00:30:02: habe hier gelebt sechs Jahre und die sagen ganz viel falsch.
00:30:08: Zum Beispiel sagen sie, ich gehe jetzt im Bett.
00:30:13: Nicht ins Bett?
00:30:15: Ja.
00:30:15: Und du kannst mir vorstellen, dass ich nachher auf Gampel geziegelt bin und meine Üffsätze waren katastrophen.
00:30:21: Ich habe einfach nichts gestummen.
00:30:23: Und du siehst hier ... ich sage, dass du es hast und die Zahl ist, dass er sagt, dass man es hat.
00:30:28: Du sagst zu
00:30:30: Zürich auch so?
00:30:32: Du hast!
00:30:33: Hast wir wieder etwas Falsches posten?
00:30:36: Ja,
00:30:38: stimmt.
00:30:38: Hast.
00:30:38: Hast auch.
00:30:40: Also gut, ein Hashtag.
00:30:41: Wir waren bei der Schlager.
00:30:43: Du hattest selber schreiben wollen.
00:30:46: Das muss ja auch... Man muss ja der Mutter das erste Mal.
00:30:48: Vielleicht schrieb schon die Tagebuch, aber hat es wohl nie jemanden drin lesen lassen.
00:30:53: Man muss jetzt erst mal den Mutter das in der Öffentlichkeit zeigen, was man schreibt?
00:30:57: Das habe ich lange nicht gehabt, weil ich angefangen mit der Gitarre verschlüsselte Botschaften im Pseudo-Englisch zu machen und ich habe wirklich ... Massenweisskassette, die ich Songs komponiert habe.
00:31:10: Mit irgendeinem ... Das war ein
00:31:16: cooler Englisch als Deutsch oder?
00:31:19: Ja und du musst nicht mehr so überlegen!
00:31:20: Und das hat hier noch nichts geist, weil wenn ich jetzt hänge gesagt habe, meine Lehrer ist ein coolen Typ.
00:31:27: Es wäre halt so inspirierend gewesen wie natürlich etwas, was einfach fließt und man nicht mehr zu überlegen.
00:31:35: von der Anfang deiner Karriere geredet.
00:31:37: Jetzt reden wir über den Anfang... Von
00:31:38: der Anfang von deiner karriere?
00:31:40: Von meiner!
00:31:40: Yes, es geht.
00:31:41: Es ist noch viel weiter zurück als bei einer anderen Musikerin, die du vorgeschlagen hast, Melina Nora.
00:31:48: Verzähl mir etwas über sie.
00:31:50: Melina Nora ist salgischere.
00:31:53: Also ich komme jetzt normal.
00:31:54: Noch salgischer?
00:31:55: Genau.
00:31:56: Wir haben wirklich euch ... Parallellen haben wir aber alles erst uns vor einem Jahr gefunden, wo sie mir ein Lied geschickt hat von mir hinter dir mit ihrem Gitarist und gefragt hat ob Sie mit mir auf die Uhr kennen.
00:32:10: Das haben wir gemacht, ist nachher als Vorband mitgetoureden Und ich hatte das erste Mal das Gefühl in diesen dreißig Jahren Da ist jetzt Epper, was Walliser Ditch wieder treibt.
00:32:20: Ja
00:32:20: Also
00:32:21: ist das bei der Stefanie Heinzmann zum Beispiel nicht?
00:32:23: Gut, sie singt natürlich nicht.
00:32:25: Ich meine jetzt wirklich Walliser-Ditch.
00:32:27: Steffi hat ja immer Englisch gesungen.
00:32:29: Am Anfang hatte ich schon mal einen Mundortband, aber ich kannte sie erst kennen, als ich Englische singte.
00:32:35: Melina Nora hat eine einzigartige Klangstimme und transportiert das Walliserdeutsch auf ihre ganz eigene Art.
00:32:45: Das hat mit meiner Art nichts zu tun, aber es ist wahnsinnig musikalisch.
00:32:50: Und ich habe das Gefühl, also nicht dass jetzt... Ich will mich jetzt nicht vorbensionieren dafür.
00:32:55: Weil jetzt jemand neuer kommt und ich brauche über... Du bist ein
00:32:57: Vorbild, der voraus geht, an dir orientiert sich wahrscheinlich ein Stück weit.
00:33:01: Hättest du so wie sie sagt?
00:33:03: Sie sind mit dir aufgewachsen, habe ich mal im Interview gelesen.
00:33:05: Genau!
00:33:06: Und das ist etwas
00:33:07: Schönes.
00:33:09: Du bist mit mir aufgewachst.
00:33:10: So ist es.
00:33:11: Entschuldigung.
00:33:12: Lass uns mal an, wir können weiterreden.
00:33:14: Melina Nora, was hockst
00:33:50: du?
00:34:31: Habe ich das richtig gesagt?
00:34:54: Was
00:35:36: hockest du?
00:36:22: Das ist also das junge Valiser Talent namens Melina Nora.
00:36:26: Was hockst du?
00:36:27: Haben wir etwas vergessen zu sagen zu ihr?
00:36:30: Nein, es ist ein Äusser, dass man einfach so los geht und die Konzerte schauen kann.
00:36:35: Und diese jungen Künstlerinnen unterstützen.
00:36:38: Mit einer anderen Walliserie hast du schon mehr als eine zusammengearbeitet.
00:36:41: Nämlich mit der Jazz-Sängerin, Jodlerin, Performerin Erika Stucki.
00:36:46: Eigentlich passen sie dir ja überhaupt nicht zusammen?
00:36:50: Das war das, was ich anzeigte.
00:36:52: Genau das war's bei Medaille Schö, wobei ... Ich habe die Stücke kennengelernt, weil ich eine Wohnung gesucht habe.
00:36:58: Sie hat das gelesen im Tag, in dem ich kurz in der Ruhe sagte, wenn irgendjemand eine Wohnung hat, dann suche ich einen.
00:37:03: Und sie meinte mir Rackleitern und sagte, ich komme auf Dahlwilder, da werde ich gleich frei sein.
00:37:06: Es gibt keine Heizung und so ist es recht ... Aber ich komme aus einer schiefen Häuser, aber es kostet dafür wenig.
00:37:14: Dann bin ich hier eingezogen und so habe ich kennengeletzt.
00:37:17: Nach zehn Jahren ... seine Anstucke gemacht.
00:37:20: Das war ein Projekt mit super Achtfilmen und ganz viele Armo-Seelengeschichte.
00:37:27: Es wäre wirklich sehr viel aus seiner Vergangenheit, vor allem auch aus der Kultur und Walliser Kultur uns angenommen.
00:37:37: Und das überspitzt nachher...
00:37:39: Also auch noch überraschend.
00:37:41: Du hast den Tod gespielt und sie den Gott oder so, das ist ein richtiger Kopf.
00:37:45: Das war etwas Besonderes.
00:37:46: Sie
00:37:46: waren eingeladen auf Bokum als Schauspielhaus?
00:37:50: Ja also dass die Geschichte vorkommt bevor es uns gegeben hat.
00:37:53: Da haben wir anfangen zu entwickeln beim Wart auf der Fluggei oder auf das Dach.
00:37:58: Es gab Zivilberg-Eusschlag, was ich hier zumal kennengelernt habe für mein allererste Theaterstück.
00:38:10: Das habe ich dann gemacht und mit der Stucke zusammengefunden, da konnte er es aber auch gleich spielen.
00:38:16: Und in dieser Art hatte ich einen Teil von diesem Theateransambulant geworden.
00:38:21: Ich habe mir einfach uns angenommen, dass ich nicht viel reden wollte, weil ich gefunden habe ... Ich habe so einen Respekt vor diesem Prüf.
00:38:28: Ich kann jetzt nicht einfach der gleiche durch sein.
00:38:29: Schauspielerin,
00:38:30: aber wenn ich dort singen
00:38:31: darf... ...mal ist es uns geballt für diese Schauspülerei.
00:38:35: Aber du bist schon, wenn du mit dir zusammengearbeitet hast, sicher auf einem Verhältnis gewesen, das dir recht fremd warst?
00:38:40: Sie ist ja eine Art Avangard-Künstlerin!
00:38:42: Du bist, ich möchte jetzt nicht sagen das Gegenteil.
00:38:45: Kommerziell!
00:38:46: Nein, aber sagt man mehr im Mainstream.
00:38:50: Wie war es für dich?
00:38:52: Vom Publikum, der vielleicht gesagt hat was sein soll, wer ist das?
00:38:56: Ich wollte die Erika Stucki sehen oder wie war es?
00:38:59: Hättest
00:39:00: du eigentlich etwas zu tun gegeben?
00:39:02: Der Erika ist ja hier schon sehr oft in ganz Europa eine Angetourte.
00:39:06: Da habe ich natürlich sehr profitiert und in der Schweiz umgekehrt.
00:39:09: Sie haben einen Ort gespielt, wo sie wieder die Kerne von meinem Namen profitieren.
00:39:13: Das war das Schöne, dass Hand in Hand gehen kann.
00:39:17: Wir sind wirklich Schwester im Geist!
00:39:20: Und wir haben so lange zusammen getourt und so viel erlebt miteinander im ICE nach irgendwo ... sicher beide etwas gelehrt, aber ich bin heute nach nach wie vor noch der Überziehung, dass ich wahnsinnig viel profitiert habe von ihrer Superacht.
00:39:39: Sie macht es sich irgendwie, seitdem sie ein junges Mädchen mit Superacht schafft.
00:39:44: Ich hatte keine Erfahrung.
00:39:45: Superacht für die, die jetzt ganz digital aufgewachsen sind?
00:39:49: Das sind Filme, die eigentlich ohne Ton so vielleicht weiss, wo man raufnimmt und wo man nachher je nach dem vertonnt oder live.
00:39:58: Genau, das haben wir so gemacht als sie nachher mit einem Dubist aus Amerika, der in Wien gelebt hat.
00:40:04: John Seas war wir unterwegs und er ist durchgemacht.
00:40:09: Wie hätte ich das verändern, dass du aus den Komfortzonen mal rausgegangen bist?
00:40:15: Ich weiss nicht, es sei zehn Jahre schon erfolgreich unterwegs gewesen.
00:40:20: Ich habe einfach gesagt, ich probiere etwas anderes.
00:40:23: Hätte ich das verändert?
00:40:25: Ich habe immer wieder etwas ausprobiert in den letzten dreißig Jahren.
00:40:29: Also ich bin immer unser und habe zuerst mal ja gesagt, das würde Hito vielleicht weniger machen.
00:40:35: Warum?
00:40:35: Bist du einstlicher geworden?
00:40:38: Nein!
00:40:38: Es geht vor allem um Energien.
00:40:40: Also Sachen, die einfach merkst du, da musst du jetzt so viel investieren für zum Beispiel eine Einzige anbauen oder das müsst ihr vorher noch überlegen.
00:40:49: Da habe ich natürlich mit Mitte zwanzig einfach zu allem ja gesagt.
00:40:53: Und die Neugier, da ist mir Gott sei Dank geblieben.
00:40:55: Aber ich wege mehr ab!
00:40:58: Mit der Erika war es sicher so, dass wir euch viel missen mussten.
00:41:04: Willst du verhandeln?
00:41:06: Zwei Frontfresserin.
00:41:08: Unter anderem verhandeln?
00:41:09: Ja, weil es gewohnt war, schon eigener Benz oder das letzte Schwarz zu haben und sagen, welche Richtung es geht.
00:41:16: Das sind zwei von ihnen.
00:41:18: Und das heisst natürlich eure Reibungen.
00:41:20: Aber vor allem einfach wahnsinnig viel profitiert voneinander und einmalige Zeit erlebt.
00:41:26: Du sagst mir noch mal wie du dich gewohnten bist, dass alle nach deinen Piepen tanzen.
00:41:31: Darauf habe ich hingeschafft und das habe ich erreicht.
00:41:36: Schön wär's, genau!
00:41:37: Ja,
00:41:37: das ist ja das Business-Gel, heute ziehe ich an der Masse schnell.
00:41:41: Du kannst nicht einfach Copy-Paste machen, du schaffst immer wieder mit euren
00:41:45: Leuten zusammen.
00:41:46: Ich glaube Musik ist immer ein Teamwork oder?
00:41:49: Ist es ohne mein Team, ohne mein Management, meine Musiker ... Das ganze Team, das seit dem Zeitende mit mir unterwegs ist zum Teil schon, wäre Nicht hier, wo ich bin.
00:41:58: Ganz klar!
00:41:59: Jetzt hören wir einen Titel aus, der du ausgewählt hast von The Eagles.
00:42:03: Das Hotel California Album ist weltberühmt.
00:42:06: Der Song auch?
00:42:07: Du hast nicht Hotel California gewünscht ... sondern New Kid in town.
00:42:11: Warum?
00:42:13: Ich weiss nicht, dass dieser Song mich immer beriert hat... Und der Andere habe ich einfach als Blau-Rings-Mate in dieser Masse aufgespielt, am Lagervier.
00:42:22: Hotel California war etwas zu viel.
00:42:34: Das ist wie ein Last Christmas für mich persönlich.
00:44:16: Also New Kid in Town hast du gehört?
00:45:03: Man könnte ja noch etwas dazu sagen.
00:46:56: Sina ist eine grosse Fan von The Eagles.
00:47:32: Du hattest sie live noch gesehen vor ein paar Jahren?
00:47:35: Im Hallenstadion ist Glenn Frey, der Sänger, den ich jetzt gehört habe und ich finde die Stimme geht wirklich gerade ein.
00:47:42: Ist das schon verstorben gewesen?
00:47:44: Und hat Chinese Sohn Ubernu als Frontsänger- und Gitarist und erdennt genau wie seine Vater?
00:47:50: Schon!
00:47:50: Es ist wirklich sehr überraschend.
00:47:53: Und Band ist... Man hat immer wieder gesagt zum Beispiel bei Hotel California, ja, die können Sie gar nicht live spielen was sie da auf der CD machen, diese Soli und so.
00:48:03: Aber sie machen es oder...?
00:48:04: Wie hast du erlebt?
00:48:05: Ich habe das sehr als live gespielt mit sensationellen Musikern erlebt.
00:48:10: Okay, also reden wir weiter zum Beispiel über andere Musiker, die du zusammen damit gearbeitet hast.
00:48:17: Wir gehen gleich weiter, einen kleinen Moment!
00:48:22: Wöchentliche Inspiration für Kopf und Herz.
00:48:25: Spannende Rätsel, wissenswerte Fakten, kulturelle Events und vieles mehr.
00:48:31: Jetzt Newsletter abonnieren auf zeitlupe.ch.
00:48:36: Ich nenne dir ein paar Musiker und du sagst mir einfach, was die Synchro ganz kurz zwischen ihnen zu auflockern.
00:48:43: Adrian
00:48:43: Stern.
00:48:44: Ah, Adrian Stern!
00:48:45: Einer meiner ersten Gitaristen, einen sensationellen Musiker- und Songwriter, einer, der alle Instrumenten spielen kann... ...und eine Produzent von meinen letzten zwei Albenen.
00:48:55: Bühne Huber.
00:48:58: Ja, Bühnen mit Schienenpotent Ochsner und uns Zürich West, wie sie mit den Ninzigerjahren... Wir haben immer wieder gesehen, bei Festivals oder sonstigen Anlass.
00:49:11: Die kenne ich sehr gut und ich hatte das Glück, dass er mit mir einer meiner Lieblingssongs gesungen hat.
00:49:20: Ich schwöre, dass du etisch wirklich eines von diesen ganz persönlichen und schönen.
00:49:26: Michael von der Heide.
00:49:29: Ja, der Michi in dieser ... Das seht ihr, da kenne sicher euch auch von fast einen Vierzig Jahren.
00:49:36: Michi und ich hatten gleich Gesangslehrerung.
00:49:39: Wir haben gelost, wie der andere gesungen hat.
00:49:42: Wir waren zusammen mit dem symphonischen Orchester Zürich in den Tonhallen gesungen.
00:49:49: Ganz viele Aktionen miteinander gemacht.
00:49:51: Du hättest aufgenommen!
00:49:52: Er gehört wirklich zum einen näheren Musikerkreis.
00:49:55: Zu der Familie sozusagen?
00:49:57: Stéphanie
00:50:00: Heinsmann?
00:50:01: Ich habe zuerst mal gehört, dass ich beim Rap die die Kastingschau gewonnen hat.
00:50:07: Und der ist nach zwei Monaten später getroffen für eine Geschichte von der Schweizer Lirstierte und seitdem sind wir in Kontakt.
00:50:15: Aber musikalisch ganz am anderen Ort, weil wir vorhin schon geredet haben Sie Englisch und du Walliser Deutsch?
00:50:21: Wir haben jetzt gerade in diesem Gesprächs- und Musikformat, den ich angefangen habe Kei Podcast nur live im Wolle im Argo und im Wallis in Brick.
00:50:34: Stefanie war meine Gästin und sie hat mit mir ein Duett gesungen, wo ich hier zumal bei duette der Atoma-Album, die ich in den letzten Jahren aufgenommen habe.
00:50:44: Was ist dabei gewesen?
00:50:46: Und wer treffe ihr mit Erika Stucki?
00:50:48: mindestens eines Mal im Jahr zu dritten?
00:50:49: Es ist wirklich so eine Schwester.
00:50:52: Da wäre ich gerne dabei, bei diesem Treffen!
00:50:56: Ich weiss, dass es still ist als Flügel oder was.
00:50:59: Als Letzter noch der Gitarist Jean Pierre van Dach.
00:51:04: Es ist gar nicht, was ich ohne Schampi überhaupt würde machen.
00:51:06: Er ist jetzt schon sicher über zwanzig Jahre in meiner Band und wird seit Jahren gut befreundet mit seiner Frau, mit der Gigi Motto und Sängerin und Schauspielerin.
00:51:18: Sensationelle.
00:51:19: Jetzt geht es bei ABBA im The Musicals zu sehen, in dieser Hauptrolle.
00:51:24: Wenn der Schampie dabei ist, dann ist meine ganze Band dabei!
00:51:27: Viele kennen Théonide, er ist nicht so bekannt wie du jetzt oder die Frontleute.
00:51:32: Er stammelt mit der Straubelfrisur an den Gitarren.
00:51:35: Man sieht ihn gut und wenn man ihn gehört, vergisst man ihn nicht
00:51:38: mehr.
00:51:39: V.a.
00:51:39: wenn es nur durch das Video gesehen wurde, als er mit Joss Stone eine Solo-Abdruck hatte, weil es innerhalb von kürzester Zeit in
00:51:48: Millionen ... Wie heisst das Stück schon wieder?
00:51:49: Das heisst das auch nicht
00:51:52: mehr.
00:51:52: Es war ein Cover, der sie gesungen hat.
00:51:53: Nicht von Iran Song und er klickte an Millionen und fragte alle, wer ist der Italienist?
00:51:58: Man findet es.
00:51:59: Und es ist grossartig!
00:52:00: Sina du hast immer wieder betont, dass es für dich als Frau schwieriger gewesen sei im Show-Business zu bestehen.
00:52:07: Ich konnte das nicht immer nachvollziehen, weil ich denke, als Frau, wenn man jung ist, gut aussieht
00:52:14: wie du ... Ja jetzt hast du es so gesagt.
00:52:15: Wenn man jung isst... Nein nein,
00:52:16: das ist ein Faktor.
00:52:17: aber wenn wir Gut, lassen wir sie weg.
00:52:19: Wenn man gut aussieht wie du eine tolle Freise hat und schöne Kleider, dann hat man als Frau mehr Chancen als ein Mann in diesem Business oder?
00:52:29: Also es ist nicht so, dass ich mit schönen Kleidern zu tun hätte aber ich habe immer das Gefühl...
00:52:33: Das ist einfach der erste Eindruck, was einem die Türen auftut.
00:52:36: Nichts?
00:52:37: Klar!
00:52:38: Die Gesamtschiene macht den Teuren auf.
00:52:39: Das ist bei den Männern ja auch so.
00:52:41: Am Ende schaut er mich an oder andere Sängere schauen, dass das optisch ist dass man sich in Erinnerung behaltet.
00:52:51: Ich habe einfach gefunden, und das haben wir euch bemerkt bei den Gagenen.
00:52:55: Am Anfang waren wir wirklich sehr gut unterwegs mit diesen Inzigerjahren.
00:53:01: Sie wurden viel schlechter gehalten als die männlichen Kollegen.
00:53:04: Und ich rede jetzt nicht von Patent Ochsner ... Aber du
00:53:07: redest in der Vergangenheit.
00:53:08: Ist heute anders besser geworden?
00:53:12: Heute!
00:53:13: ist sicher besser geworden, was mein Standing angeht.
00:53:16: Also gar schonmessig absolut!
00:53:19: Aber was immer noch schwierig ist, ist einfach als Freude Musik zu machen, Schichtskomite, Menschen, die sich untereinander viel mehr ...
00:53:33: Die
00:53:33: sind schon lange vernetzt.
00:53:36: Ich kenne zwei nur eine Frau, die am Plattenfirma fährt.
00:53:39: Es ist ein Männergekneuerl.
00:53:44: Und das ist ja klar!
00:53:45: Würde wir Freude auch machen?
00:53:46: Das ist gar nicht jetzt mal gegen Männer geredet.
00:53:48: Aber die Situation ist einfach so ... viel mehr müssen kämpfen für einen gleichen Ort zu kommen.
00:53:55: Und das hat sich nicht geändert.
00:53:57: Gleiche Rechte für Männer und Frauen, dass vorderen Frauen immer mehr auch Mann ja schon lange, aber es hart ist einfach die Chance Karriere zu machen sind unterschiedlich.
00:54:07: wie du sagst der gleiche Lohn überzukommen ein Leben ohne Bedrohung leben.
00:54:13: Das ist etwas, das mich immer wieder umtreibt, all diese Femizide, die jüngliche Gewalt, der Fall Pellico oder der Fall Epstein, weil es so unglaublich grusig ist und es passiert immer noch.
00:54:27: Was macht das mit dir?
00:54:29: Also von solchen Sachen wollen wir gar nicht reden.
00:54:32: hier kommt mir wirklich zu nackte Grauen.
00:54:35: Aber dass es das gibt.
00:54:36: Du kannst jede Frau fragen, was für ein Gefühl es ist, alleine durch den Park heimzugehen zu gehen.
00:54:41: Ich muss regelmässig durch einen Teifgarage, ich habe immer die Hände hier.
00:54:44: Ich kann viele Menschen gar nicht nachvollziehen, weil diese Angst einfach nicht da ist?
00:54:48: Das ist so!
00:54:49: Wenn
00:54:49: es nie passiert ist, dann geht es angstfrei durchs Leben.
00:54:53: Das kann man sich gar nicht vorstellen wie es ist wenn wir immer schauen müssen, links oder rechts vorsichtig sein.
00:55:01: Du sagst auch du hast das.
00:55:03: Ja, das hat jede Frau, die ich kenne, ob älter oder jünger schon mal erlebt.
00:55:07: Irgendeine Situation, in der sie sich bedroht hat gefühlt, was den Übergriff gegeben hat, jetzt Verbal- oder sonstige, wo man sich wehrt und Angst hat, wo es aus dieser Situation unser will.
00:55:20: Und wenn du als Musikerin so spart noch unterwegs bist, zum Teil alleinig unterwegs bist ... Planst du einfach ein ganz anderes?
00:55:29: Du denkst nicht, ich nehme jetzt noch das Bier und nimm zwei Züge später.
00:55:32: Weil du musst von diesem Bahnhof nachher noch zu deinem Auto oder zum Bus, den vielleicht auch ... Nach
00:55:37: dem Bier solltest du aber nicht zum Auto noch sagen.
00:55:40: Zum Bus.
00:55:41: Ja,
00:55:41: zum Bus.
00:55:43: Da hättest du vielleicht irgendwelche Liede, die du in eine unangenehme Situation kuschest.
00:55:48: Weisst du es ist wirklich einfach anders!
00:55:50: Und ich denke vor allem mal, dass Freude vernetzt wird.
00:55:55: und du kannst voneinander leeren.
00:55:57: Das finde ich etwas ganz Wichtiges, aber das ändert sich einfach nicht zu schnell.
00:56:01: Ich habe mal uns gerechnet – die letzte geht mit Viola Amhardt über das Gerät – wenn echt die Gleichstellung irgendwann einmal erreicht sei.
00:56:09: Und ich habe einfach gelesen, dass ihr ein Hundert bis ein Hunder zwanzig Jahre ... Man muss sagen, okay, da sind wir nicht mehr hier, aber wir haben doch schon einiges erreicht!
00:56:17: Du führst in diesem Jahr einen runden Geburtstag.
00:56:20: Darf ich sagen wollen?
00:56:22: Das
00:56:23: ist jetzt etwas, das man nicht durfte
00:56:25: haben.
00:56:26: Genau!
00:56:27: Und du kommst noch zwei Jahre darauf?
00:56:30: Du gehst langsam richtig pensionsalter.
00:56:32: Sagen wir es so ein bisschen verschlüsselt.
00:56:34: Du kannst wirklich auf eine tolle, tolle Karriere zurückgucken.
00:56:38: Hast du das Gefühl, dass sich bei dir persönlich etwas verändert hat in dem Selbstbewusstsein als Frau, dass du anders wahrgenommen wirst als früher?
00:56:47: Denkst du schon, oder?
00:56:48: Ich glaube, es ist eine lange Zeit, in der du konstant hier bist.
00:56:54: Wenn ich ein neues Album mache, dann bin ich froh, wer das lasse.
00:56:58: Was ist das Publikum?
00:57:00: Es sind vor allem Leute mit mir, die älter geworden sind – ganz klar!
00:57:04: Das macht mich so stolz und ehemütig, dass wir diesen Weg zusammengehen und dass sie bleiben und sich offenbar noch Geschichten erzählen, was auch kommt auf der anderen Seite.
00:57:14: Von dem her würde ich sagen ... Es hat sich in diesem Sinn nicht viel verändert.
00:57:20: Am Anfang haben wir etwas so aufgebauen und haben versucht, hier oben zu bleiben und mitzufliegen in der Szene.
00:57:30: Das ist mir bis jetzt so gelungen, wenn ich es mir vorstelle.
00:57:33: Es ist schon eine Überraschung.
00:57:36: Dass das
00:57:36: so lange funktioniert hat?
00:57:39: Ja, weil ich weiss noch mal ... Meine Plattenfirma hat mir einmal vorgerechnet, dass acht von zehn Akte Die versinken wieder in der ... irgendwo, die von dieser Kermonix mehr.
00:57:52: Der Ninth Act kann irgendwie die Auslagen zu decken und die Zehnte finanzieren dort andere.
00:57:59: Und dass ich jetzt in der
00:58:00: Zeit... Du bist
00:58:01: der Zehnti?
00:58:01: Ja!
00:58:02: Das ist wirklich wie ein Sexcher im Lotto.
00:58:03: Also für das bist du genug Stur, denke ich, und genug beharrlich und genug Ehrgeizig.
00:58:09: Was du vergesst hast, Teamwork zu glückeln, richtigen Ort zu sein und zu talenten.
00:58:15: Absolut.
00:58:17: In ein paar Jahren kommst du theoretisch ... Nein, auch praktisch.
00:58:20: Aber das heisst, ich habe noch keine Künstler getroffen, die sagen, okay, das war es für dich nicht.
00:58:29: Warum?
00:58:30: Die Künstler werden nicht pensioniert, dann leitet man irgendwann einfach nicht mehr an.
00:58:35: So läuft das in dem Business?
00:58:36: Nein, das ist aber auch die Traurung!
00:58:37: Aber nein, es glaube ich nicht.
00:58:39: Ich kann mich bei dir jetzt nicht vorstellen, in den nächsten zwanzig Jahren vielleicht, wenn du in der Achtzgie bist oder so ...
00:58:44: Ja, ich glaube mit Achtzig, sehe ich mir da vielleicht einen privateren Bühnen.
00:58:50: Jetzt lassen wir etwas von einer Frau, die du auch gewünscht hast.
00:58:52: Wir kommen zurück leider auf das Thema Missbrauch und wo das auch erlebt hat, Marianne Faithfull.
00:58:58: Sie war schon mit dem Jacker zusammen, erreiht sie geschlagen.
00:59:01: Sie ist Obdachlos gewesen, sie war drogerabhängig.
00:59:04: Warum spreche ich Ihre Musik an?
00:59:06: Es spricht mich vor allem eher als freie Künstlerin an!
00:59:10: Mit all diesen Geschichten, die sie erlebt hat, immer wieder unter den Tag geleitet.
00:59:14: Ich habe in Montreux gesehen vor ein paar zehn Jahren.
00:59:17: Sie ist mittlerweile verstorben.
00:59:19: Sie hat eine solche Sensibilität und eine Zerbrechlichkeit an den Tag gelegt – in der Musik rein.
00:59:27: Wenn ich so mütig und absolut ... Ich habe gar kein Wort für das.
00:59:32: Das hat mich einfach ... umgekauern, weil die Freude sich hier hat, ehrlich und verletzlich präsentiert.
00:59:38: Und sie ist für mich eine von diesen ... Sie singte Songs wie ... Bady Davis' Eyes und ganz viele andere, die einfach unglaublich sind.
00:59:50: Mach das mal so!
00:59:52: Und du hast dir gewünscht den Ballad of Lucy Jordan?
00:59:54: Das ist Marianne Faithful aus ihrem ersten Album eigentlich aus
01:00:37: dem Durchbruch.
01:01:02: Brocken Engel ist neunzehn-neinundseite.
01:01:19: Sina, das wäre es schon gewesen.
01:02:25: Wir sind fast am Ende des Podcasts.
01:03:20: Ich habe noch nicht gefragt, wie es bei dir weitergeht.
01:04:07: Du gehst dieses Jahr nicht auf eine grosse Tournee, aber du hast ein paar Konzerte.
01:04:12: Wir haben eine kurze Tournee mit dem Argovia Philharmonik.
01:04:15: Das freut mich extrem!
01:04:17: Mit einem grossen Orchester sind von diesem Orchester unterwegs.
01:04:19: Die haben jetzt alle meine Lieder gelehrt und die Orange Euro haben sich auf den Orchester angepasst.
01:04:26: Das freue ich mich.
01:04:27: Ist das für dich anders?
01:04:28: Du hast auch schon mit Klassiker zusammengearbeitet,
01:04:29: ist es
01:04:30: für dich als Sängerin anders zu singen?
01:04:33: mit einem klassischen Klangkörper, sagen wir mal...
01:04:37: Es ist mehr wie eine Schnäufe.
01:04:39: Als mit der Rabante hast du die Rhythmisch-O-Sachen nach vorne
01:04:44: und zu schüchtern.
01:04:46: Ja, und das Erchester, das Atem oder so.
01:04:48: Das geht so wie eine Welle.
01:04:50: Schön!
01:04:50: Und die Rieschen können zu lecken mit den eigenen Songs.
01:04:54: Also das ist schon ein grosses Vergnügen.
01:04:56: Und dann noch ein paar Konzerte habe ich gesehen – und das nächste Jahr?
01:04:59: Planst du auch schon?
01:05:01: Ein paar Konzerte und danach natürlich auch mein Musik- und Gesprächsformat.
01:05:05: Wie geht's?
01:05:05: da gibt es wieder neue Gäste.
01:05:08: Du nimmst
01:05:09: ja sowieso noch Frauen darunter und ich mich da gar nicht bewerbe.
01:05:12: Da kannst
01:05:12: du dich zum nächsten Jahr bewerben, dann kommen die erste Männer dafür.
01:05:15: Ja, der mache das!
01:05:16: Das schreibt er.
01:05:18: Und des nächstes Jahres gibt es ein neues Album mit einer neuen Band.
01:05:23: also auch hier ganz viel.
01:05:25: Ich wünsche dir alles Gute, weiterhin viel Erfolg und ein schöner runder Geburtstag.
01:05:29: Hey!
01:05:29: Merci vielmals für die Besucht.
01:05:30: du bist extra zu mir auf das Langkommen weil ich mich ja nicht mehr so einfach fortbewegen kann mit den Sechzig.
01:05:35: Also das habe ich echt genossen.
01:05:37: Alles Gute!
01:05:47: Danke!
Neuer Kommentar